Die Gemeindechronik PDF Drucken E-Mail


1902 Bischof Dominikus Willi überträgt dem Frankfurter Domkaplan Johannes GANDER die Seelsorge für den äußersten Westen der Stadt.
1903 Der neue Bezirk wird durch die Bischöfliche Behörde als „Rektorat St.Gallus“ errichtet. Eine ehemalige Gärtnerhalle wird zur Notkirche umgebaut und am 02. Oktober 1903 eingeweiht. 600 Personen finden Platz.
1906 Der Kirchenvorstand erteilt einen Bauauftrag für eine Kirche im Basilikastil. Die Finanzierung wird möglich durch eine Spende des jüdischen Rentners Karl ISAAK in Höhe von 750.000,00 Goldmark.
1907 Ein zweiter Priester muss eingestellt werden: Kaplan BLECH.
1909 Grundsteinlegung für den Kirchenbau
1910 Kirchen- und Glockenweihe: Am 16. 10.1910 wird die Kirche am Festtag des hl.Gallus durch Bischof Dominikus Willi eingeweiht. Die Gemeinde zählt rund 13.000 Katholiken.
1911 Ein zweiter Kaplan wird eingestellt.
Es gibt Verhandlungen, die Gemeinde St. Gallus von der Dompfarrei zu trennen.
1912 Für 130 Kinder wird eine Kinderbewahrungsanstalt gebaut. Erste Verhandlungen, die Gemeinde St.Gallus endgültig vom Dom zu trennen.
1917 Die Gemeinde St.Gallus wird unabhängig.
1919 Die Innenausstattung der Kirche wird vollendet.
1926 Erste Fronleichnamsprozession
Pfarrer Gander stirbt plötzlich am 14. Oktober 1926.
1927 Pfarrer Albert PERABO übernimmt die Pfarrei St. Gallus.
1928 Eigene Gottesdienste in der Kuhwaldsiedlung, die damals auch zu St. Gallus gehörte.
1933 Grundsteinlegung für die Kirche Maria Hilf
1934 Maria Hilf wird eigene Pfarrvikarie.
1939/40
Kirchliche Vereine werden aufgelöst
Der Religionsunterricht wird reduziert.
1942 Alle Kirchenglocken sollen beschlagnahmt werden. Durch sofortigen Protest von Pfarrer Perabo verbleiben die jeweils kleinsten Glocken in Maria Hilf und St.Gallus.
1944 Am 12. September wird die Kirche durch einen Bombenangriff zerstört. Nur der Turm und die Empore bleiben erhalten.
1945 Unter der Empore wird eine Notkirche eingeweiht.
1949/50
Wiederaufbau des Pfarrhauses
1950 Gründung der Legio Mariens
1952/53 Wiederaufbau des Küsterhauses (Mainzer Landstraße 301). Die Kuhwaldsiedlung gehört jetzt zu St. Elisabeth in Bockenheim.
1953 Grundsteinlegung zur neuen St. Gallus-Kirche
1954 Am 19. Dezember 1954 wird die neue Kirche durch Bischof Wilhelm Kempf eingeweiht. Auch der neu erbaute Kindergarten in der Kostheimer Straße wird seiner Bestimmung übergeben.
1957 Am 11. Dezember 1957 verunglückt Pfarrer Perabo tödlich auf der Mainzer Landstraße.
1958 Pfarrer Oswald GRAULICH übernimmt die Pfarrei.
1962/64 Aufbau des Gemeindezentrums
1965 Pfarrer Graulich verlässt die Gemeinde. Pfarrer Josef WILL übernimmt St. Gallus. Die Sonntags-Abendmesse wird eingeführt.
1966/67 Künstlerische Ausgestaltung des Chorraumes der Kirche durch Prof. Henselmann, München
1968 Erste Pfarrgemeinderatswahl
1974 Pfarrer Will verlässt die Gemeinde.
1975 Pfarrer Franzwalter NIETEN übernimmt St.Gallus.
Die Gemeinde hat 6824 Mitglieder aus 40 Nationen.
1976 In der Gemeinde arbeitet der erste Zivildienstleistende.
1977 Gründung der KAB St.Gallus
Es gibt Pfarrbezirkshelfer für 47 Bezirke.
Erster ökumenischer Gottesdienst
1978 Zwei Seniorenclubs werden gegründet.
1981 Anschaffung eines kleinen Zelebrationsaltares
Die Adlerwerke sollen geschlossen werden: Es finden u.a. Beratungen im Werk, Unterschriftensammlungen, Solidaritätsgottesdienste und ein Protestmarsch zum Römerberg statt.
1982 Diskussionen um die neue Sperrgebietsverordnung
1986 Stiftung des „Ehrentellers“ der St.Gallus-Gemeinde
1987 Erstes gemeinsames Fest der vier christlichen Gemeinden im Gallus
1989 Erste Verhandlungen über die Bebauung des Nachbargrundstückes
1991 Pfarrgemeinderatswahl mit einer Wahlbeteiligung von nur 4,83%
1993 „Gallus-Tag“ auf der gesperrten Mainzer Landstraße
1995 Stiftung des „Walter-Dirks-Preises"
1997 Einweihung des Pfarrer-Perabo-Platzes im Gallus-Park
1997/98 Neubau/Sanierung des Gemeindezentrums
2001 Hans-Josef WÜST, Pfarrer der Nachbargemeinde Maria Hilf, wird die Pfarrverwaltung übertragen.
Pfarrer Franzwalter Nieten gibt sein Amt als Pfarrer von St. Gallus ab und wird verabschiedet.
2002 Am 1.11.02 wird Pastoralreferent Wolfgang GEISTER-MÄHNER Bezugsperson von St. Gallus. Er übernimmt Seelsorgsaufgaben in Zusammenarbeit mit Pfarrer Wüst, der weiterhin als Pfarrverwalter die Leitungsverantwortung trägt.
Im August Internationale Jugendbegegnung mit ungarischen Jugendlichen.
2003

Renovierung des Pfarrhauses
5.-12. Oktober: 100-Jahr-Feier der Gemeinde

2005 Am 31.8.05 gibt Pfarrer Wüst sein Amt als Pfarrer ab. Nach Entscheidung des Bischofs und der Zustimmung der Gemeinderäte wird ad experimentum die Leitung der Kirchengemeinde rechtlich durch CIC Kanon 517 §2 neu bestimmt. Pfarrbeauftragter für St. Gallus wird Pastoralreferent Wolfgang Geister-Mähner, leitender Priester Thomas SCHMIDT, der als Arbeiterpriester bei Neckermann tätig ist.  Am 19. November wird Wolfgang Geister-Mähner im Dom zu Limburg zum Diakon geweiht.
2006 Erstmals werden Kinderkartage und neben dem Gemeindezeltlager einwöchige Ferienspiele in den Sommerferien angeboten.
Die erste "interreligiöse Wanderung" im Gallus findet statt, organisiert durch den Arbeitskreis "Interreligiöser Dialog".
2007 Beginn der Gespräche von Vertretern der Bistumsleitung mit den Pfarrgemeinderäten von Maria Hilf, St. Pius und St. Gallus über die Einbindung des neu entstehenden Europaviertels in die Struktur der bestehenden Pastoralen Räume.
2008 Ein Projekt zur Kircheninnenraumsanierung wird gestartet. Vertreter aus Stadtteilinitiativen und -einrichtungen wie auch der Gruppierungen von St. Gallus und Maria Hilf sprechen beim Werkstatttag über die gegenwärtige und die zukünftige Präsenz der Kirche im Gallus. Sie legen damit den Grundstock für das zu entwickelnde Pastoralkonzept.
2009 Die Gemeinde feiert das 25 jährige Dienstjubiläum der Leiterin des Kindergartens, Frau Therese METZLER, und das 50 jährige Dienstjubiläum von Erwin ARNOLD als nebenamtlicher Organist von St. Gallus.
2010

Wolfgang Geister-Mähner verlässt die Gemeinde. Das Amt der Pfarrbeauftragten geht an Monika Stanossek über, die nun beide Gemeinden im pastoralen Raum betreut.

Im Dezember wird das goldene Priesterjubiläum von Hans Joseph Wüst mit dem theologisch politischen Gemeoindeforum gefeiert