Der Kindergarten PDF Drucken E-Mail

 

Entstehungsgeschichte

Der Kindergarten St. Gallus wurde 1949 eröffnet. Träger ist die kath. Kirchengemeinde St. Gallus. Die Räumlichkeiten des Kindergartens befanden sich damals noch in der Mainzer Landstr. 299;
Kath. Ordensschwestern mit pädagogischer Ausbildung betreuten in der Nachkriegszeit die Kinder. Mitte der fünfziger Jahre zogen sie in ein neues Gebäude: dem heutigen Kindergarten in der Kostheimer Straße.
Nach und nach übernahmen ausgebildete Erzieherinnen die Be­treuung der Kinder.
In den vergangenen Jahren wurde der Kindergarten mehrmals umgebaut und modernisiert. Er wurde um eine vierte Gruppe und andere Intensivräume erweitert, z. B. entstanden ein Turn- und ein Werkraum.
Seit 1997 sind auch Integrativkinder bei uns herzlich willkommen!

Institutionsbeschreibung

In unserer Einrichtung (mit Einzelintegrationsplätzen) werden in vier altersgemischten Gruppen insgesamt bis zu 80 Kinder (Migrantenanteil 98%) im Alter von 3-6 Jahren betreut, gefördert und gepflegt.

Der Kindergarten ist von montags bis freitags jeweils von 7:30-17:00 Uhr geöffnet.

Die Anzahl der Mitarbeiterinnen beträgt neun im pädagogischen und zwei im hauswirtschaftlichen Bereich.
Neben den vier Gruppenräumen stehen im Erdgeschoss eine Küche, ein Waschraum und Toiletten zur Verfügung.
Im Souterrain bieten wir den Kindern Schlafräume zur Entspannung, einen Turnraum für ausgelassenes Spielen und zur Förderung der Motorik, einen Werkraum für feinmotorische Ak­tivitäten und zum Experimentieren an. Außerdem befinden sich hier die Waschküche, Toiletten, der Personalraum und fünf Mate­rial- bzw. Vorratsräume.
Das große Außengelände lädt zum vielseitigen Spielen, Entde­cken und Zurückziehen ein.

Leitbild

Der katholische Kindergarten St. Gallus ist ein wesentlicher Teil der Pfarrgemeinde St. Gallus und übernimmt eine sozialpastoral wichtige Aufgabe. Er ist in einem Stadtteil mit Bürgern unterschiedlicher Kulturen, Religionen, Konfessionen und Lebensumständen für viele Menschen die erste Kontaktstelle mit der Kirchengemeinde. Im Kindergarten wird der Auftrag verwirklicht, christlichen Glauben kennen zu lernen, zu leben und zu feiern. Anderen Religionen wird mit Respekt und Achtung begegnet. Auf dieser Grundlage soll der gesetzliche Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrag erfüllt werden.

Das Leben jedes Kindes ist einmalig und als Geschenk Gottes in seiner eigenen Identität zu sehen.
Die Kinder haben im Kindergarten die Chance, ihr Leben durch Neugierde, Interesse und Freude auszuprobieren und dadurch die Welt zu entdecken. Auf diesem Weg werden sie aufmerksam und mit Zuwendung begleitet. Durch Entgegenbringen von Respekt und Achtung können die Kinder ein positives Menschen- und Weltbild kennen lernen. Die Kinder werden in den Mittelpunkt der Arbeit gestellt, ihre Gefühle werden zugelassen und ernst genommen. So erleben sie verlässliche Beziehungen, emotionalen Rückhalt und Vertrauen. In diesem Rahmen wird den Kindern die Möglichkeit gegeben, unterschiedliche Empfindungen zu erleben und Eindrücke zu sammeln. Sie lernen, mit Regeln und Grenzen umzugehen.

Hieraus ergeben sich die folgenden leitenden Ziele:

  • Jedes Kind wird in seiner Persönlichkeit angenommen. Es wird unterstützt im Aufbau von Selbstvertrauen und lernt, mit unterschiedlichen Gefühlen wie Freude, Trauer, Wut, Angst etc. zu leben.
  • Die persönliche Entwicklung der Kinder wird gestärkt, indem ihre  Kreativität und ihre Interessen gefördert und an ihren Schwächen gearbeitet wird.
  • Die Kinder erfahren, Natur und Umwelt durch respektvollen Umgang zu schützen und zu pflegen.

Väter und Mütter werden als die ersten Bezugspersonen im Leben der Kinder von den Mitarbeiter/innen und dem Träger des Kindergartens ernst genommen und geschätzt.
Aufgrund der unterschiedlichen Kulturen, Religionen und Lebens-Verhältnisse der Familien ist ein intensiver Austausch wichtig, um die Erziehungsarbeit der Eltern zu unterstützen. Eltern und Mitarbeiter/innen informieren sich regelmäßig gegenseitig über die Entwicklung der Kinder. Dabei erfahren die Eltern,  wo die Stärken und Schwächen ihres Kindes liegen und wie es gefördert werden kann. Den Eltern ist die
Gelegenheit gegeben, den Alltag im Kindergarten kennen zu lernen, Ideen einzubringen und entsprechend ihren Möglichkeiten und Interessen mitzuwirken.

Die Zusammenarbeit mit sozialen Diensten und Förderstellen ist für die Arbeit im Kindergarten von großer Bedeutung. Diese Stellen haben beratende und unterstützende Funktionen und werden intensiv genutzt.

Um den Kindern einen reibungslosen Übergang vom Kindergarten zur Schule zu ermöglichen, wird mit den Schulen eng kooperiert. Es findet ein regelmäßiger Austausch über Methoden und Strukturen statt, um den Übergang gut vorzubereiten und zu erleichtern.

Für die Mitarbeiter/innen gilt, dass sie die Aufgaben und Ziele des Kindergartens durch Engagement, Glaubenszeugnis und persönliche und fachliche Kompetenz umsetzen. Der Dienst ist geprägt von gegenseitiger Wertschätzung, Solidarität und Offenheit auch in Konfliktsituationen. Die Mitarbeiter/innen arbeiten verlässlich mit dem Träger zusammen und nehmen regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen teil.

Der Träger des Kindergartens orientiert sich in der Wahrnehmung seiner Aufgaben am christlichen Glauben.
Der Träger ist ein verlässlicher und offener Ansprechpartner, der die Arbeit des Kindergartens und seine Weiterentwicklung unterstützt. Er arbeitet mit der Kindergartenleitung und den Mitarbeiter/innen loyal zusammen. Bei grundlegenden Entscheidungen bemüht sich der Träger, diese im Einvernehmen mit der Leitung und den Mitarbeiter/innen zu klären.

Die Gremien der Gemeinde St. Gallus nehmen die Arbeit des Kindergartens als wichtige Aufgabe wahr und unterstützen ihn in seinem Engagement.

 

Kontakt

Kindergarten St. Gallus
Kostheimer Straße 9
60326 Frankfurt

Leiterin des Kindergartens: Frau Therese Metzler
Tel: 069 731925
E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.